Die drei Wege zu einer Handwerker-Website
Wer als Handwerksbetrieb eine Website braucht, hat im Kern drei Möglichkeiten: Baukasten-Systeme wie Wix oder Jimdo, einen lokalen Webdesigner oder eine Werbeagentur. Jede Option hat ihren Preis, ihren Aufwand und ihr spezifisches Ergebnis.
Ich habe selbst meine Ausbildung als Elektroniker bei Elektro Rhefuß in Düsseldorf abgeschlossen und bin bis heute im Handwerk tätig. Genau deshalb weiß ich, was Handwerksbetriebe wirklich brauchen und was rausgeworfenes Geld ist.
| Anbieter | Kosten | Aufwand für Sie | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| Baukasten (Wix, Jimdo) | 15 bis 30 Euro pro Monat | Sie bauen selbst | Standard-Vorlage, keine Eigenständigkeit |
| Lokaler Webdesigner | ca. 400 bis 1.500 Euro einmalig | Gemeinsam erarbeitet | Individuelle Seite, eigene Kontrolle |
| Werbeagentur | 3.000 bis 10.000+ Euro einmalig | Gering | Professionell, oft mehr als nötig |
Jede Option hat ihre Berechtigung. Die Frage ist, welche für Ihren Betrieb und Ihr Budget die richtige ist. Für die meisten Handwerksbetriebe liegt die Antwort klar zwischen Baukasten und Agentur: ein lokaler Webdesigner mit transparentem Festpreis.
Was das Problem mit Baukästen ist
Baukasten-Anbieter wie Wix oder Jimdo werben mit Einfachheit und niedrigen Einstiegspreisen. 15 Euro pro Monat klingt erstmal günstig. Aber rechnen wir durch.
15 Euro pro Monat sind 180 Euro im Jahr. Nach drei Jahren haben Sie 540 Euro bezahlt. Nach fünf Jahren über 900 Euro. Und die Website gehört Ihnen immer noch nicht. Alle Ihre Inhalte liegen auf den Servern des Anbieters. Wenn Sie wechseln wollen, fangen Sie von vorne an.
Dazu kommt das Design-Problem. Alle Betriebe auf diesen Plattformen wählen aus denselben Vorlagen. Das Ergebnis: Ihre Seite sieht aus wie tausende andere Handwerker-Websites im Internet. Kein eigener Charakter, keine erkennbare Handschrift.
Für die Sichtbarkeit bei Google ist das ebenfalls ungünstig. Baukasten-Seiten sind technisch oft schwächer als sauber gebaute HTML-Seiten. Der Code ist aufgebläht, die Ladezeiten sind langsamer, die Seitenstruktur ist weniger durchdacht. Das sind Faktoren, die Google direkt in die Bewertung einfließen lässt.
Was ein guter Webdesigner für 400 bis 800 Euro liefert
In diesem Preisbereich erhalten Handwerksbetriebe eine vollwertige Website, die auf ihre konkreten Anforderungen zugeschnitten ist. Was ist konkret dabei?
- Eine individuelle Seite, die nicht nach Vorlage aussieht und Ihren Betrieb erkennbar macht
- Mobile Optimierung, weil die meisten Kunden heute vom Smartphone aus suchen
- Eine solide SEO-Grundlage, damit Google Ihre Seite versteht und Sie bei lokalen Suchanfragen erscheinen
- Rechtliche Pflichtbestandteile: Impressum und Datenschutzerklärung korrekt eingebunden
- Ein Kontaktformular und einen direkten Telefon- oder WhatsApp-Link
- Einmalige Zahlung ohne monatliche Folgekosten
Der Unterschied zwischen Festpreis und Stundensatz: Manche Webdesigner rechnen nach Stunden ab. Das macht den Endpreis schwer planbar. Ein Festpreis bedeutet, Sie wissen vorher genau, was das Projekt kostet. Verlangen Sie bei jedem Angebot einen klaren Festpreis, keinen offenen Stundensatz.
Für welches Gewerk lohnt sich welche Lösung
Elektriker, Maler, Sanitärbetriebe, Dachdecker: Die Anforderungen an eine Handwerker-Website sind erstaunlich ähnlich, unabhängig vom Gewerk. Was variiert, sind Details und Schwerpunkte.
Elektriker müssen schnell erreichbar sein. Jemand der einen Defekt hat oder eine neue Anlage plant, sucht sofort nach einem Elektriker in seiner Stadt. Eine klare Website mit Telefonnummer oben, Einzugsgebiet und konkreter Leistungsübersicht ist entscheidend.
Maler und Fliesenleger leben von Bildern. Wer sieht, wie sauber und präzise jemand arbeitet, vertraut dem Betrieb von Anfang an mehr. Referenzfotos aus echten Projekten sind auf einer Maler-Website ein starkes Argument.
Sanitärbetriebe und Heizungsbauer brauchen Seriosität. Kunden wollen wissen, ob ein Betrieb zertifiziert ist und seit wie vielen Jahren er arbeitet. Das erste Vertrauen entsteht auf der Website, lange bevor ein Anruf stattfindet.
Dachdecker arbeiten regional und nehmen Aufträge an, die Vorlaufzeit brauchen. Eine Website, die klar zeigt in welchem Gebiet gearbeitet wird und welche Dacharbeiten angeboten werden, filtert schon im Vorfeld die richtigen Anfragen heraus.
Das Ergebnis ist für alle Gewerke dasselbe: Vertrauen aufbauen, Leistungen klar zeigen, Kontakt so einfach wie möglich machen.
Was eine Handwerker-Website zeigen muss
Damit eine Website wirklich Anfragen generiert, muss sie fünf Dinge klar kommunizieren:
- Leistungen: Was machen Sie genau? Keine allgemeinen Formulierungen wie "alles aus einer Hand", sondern konkrete Leistungen mit kurzer Erklärung.
- Einzugsgebiet: In welcher Region arbeiten Sie? Kunden suchen immer lokal. Wenn Ihr Arbeitsbereich nicht sofort erkennbar ist, kommen falsche Anfragen oder keine.
- Kundenbewertungen: Vertrauen entsteht durch echte Erfahrungen anderer. Drei echte Google-Bewertungen sind mehr wert als zehn Werbeaussagen.
- Kontaktmöglichkeit: Telefonnummer oben sichtbar, WhatsApp-Button, Kontaktformular. Je weniger Klicks bis zur Anfrage, desto mehr Anfragen kommen rein.
- Mobiloptimierung: Weit über 60 Prozent aller Suchanfragen kommen heute vom Smartphone. Eine Seite, die auf dem Handy nicht funktioniert, verliert diese Kunden direkt.
Fazit
Eine professionell gebaute Website ist eine Investition, kein laufender Kostenfaktor. Schon ein einziger Auftrag, der über die Website reinkommt, deckt die Kosten einer Einmalzahlung von 400 bis 800 Euro vollständig. Und anders als ein Baukasten-Abo läuft diese Investition nicht jeden Monat weiter.
Als jemand, der selbst aus dem Handwerk kommt, rede ich mit Ihnen auf Augenhöhe. Kein Agentur-Deutsch, keine versteckten Folgekosten, kein aufgeblähter Stundensatz. Als Webdesigner Düsseldorf mit Handwerkshintergrund wissen Sie vorher genau, was Sie bekommen und was es kostet.
Die Frage ist nicht: Kann ich mir eine gute Website leisten? Die richtige Frage ist: Kann ich es mir leisten, keine zu haben?
Häufige Fragen zu Website-Kosten
Was kostet eine Website für einen Handwerksbetrieb?
Eine Landingpage beginnt bei einem lokalen Webdesigner ab ca. 400 Euro. Eine vollständige Firmenwebsite mit mehreren Seiten kostet zwischen 800 und 1.500 Euro. Werbeagenturen liegen deutlich höher, Baukasten-Systeme haben monatliche Kosten ab 15 Euro, gehören aber nicht Ihnen.
Gibt es versteckte Folgekosten bei NUMAS?
Nein. NUMAS arbeitet mit transparenten Festpreisen. Sie zahlen einmalig und kennen den Betrag vorab. Es gibt keine monatlichen Lizenzgebühren und keine offenen Stundensätze.
Ist ein Baukasten wie Wix wirklich günstiger?
Auf den ersten Blick ja, aber langfristig nicht. 15 Euro pro Monat sind nach 3 Jahren 540 Euro, und die Website gehört Ihnen trotzdem nicht. Dazu kommen schlechtere SEO-Möglichkeiten und ein Standard-Look der Sie nicht von der Konkurrenz unterscheidet.
Lohnt sich eine Website schon für einen kleinen Betrieb?
Ja. Schon ein einziger Auftrag, der über die Website reinkommt, deckt eine Investition von 400 bis 800 Euro vollständig. Kunden suchen heute immer zuerst online, egal ob der Betrieb 2 oder 20 Mitarbeiter hat.
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